Cichliden-Aquarium

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Cichliden

von Stephan Pflume

Eigentlich prügeln sich alle Fische aus der Familie der Buntbarsche, wenn schon nicht ständig, dann zumindest gelegentlich. Es liegt auch nicht etwa an der schlechten Kinderstube, sondern eher an der "guten Kinderstube", die sie dem vorhandenem oder zu erwartenden Nachwuchs bereiten wollen. So kommt es, daß die Tiere spätestens zur Paarungszeit Reviere bilden, die sie gegen alles verteidigen was sich bewegt. Die Gewohnheiten sind allerdings unterschiedlich, außerhalb der Laichzeit sind beispielsweise die recht großen Diskusfische die friedlichsten Tiere die man sich denken kann. Wenn sie zur Fortpflanzung schreiten, beansprucht aber jedes Paar sein eigenens Revier.

Aber oft ist es auch wie bei den kleinen Kongocichliden, die ihr Revier das ganze Jahr hartnäckig verteidigen, so daß man schon etwas Glück braucht um wenigstens ein harmonisierendes Paar zusammenstellen. Selbst in großen Aquarien kann es dann unmöglich werden ein weiteres Paar derselben Art zu pflegen. Einem Freund von mir ist es bespielsweise nicht gelungen zwei Paare des Smaragd-Prachtbarsches (Pelvicachromis taeniatus) in einem stark bepflanzen, "holländischen" Aquarium zu halten. Die Tiere haben sich so ausdauernd gejagt, daß er sie schließlich trennen mußte.

Natürlich sind die Buntbarsche deshalb nicht einfach "unpraktische" Fische. Gerade die Vielzahl der Strategien, die sie entwickelt haben um ihrem Nachwuchs einen möglichst erfolgreichen Start ins Leben zu garantieren macht den besonderen Reiz dieser Familie aus. Das reicht von Jungfischen die sich von einem speziellen Hautsekret der Eltern ernähren wie beim Diskus, über Eltern die ihre Eier zum Ausbrüten ins Maul nehmen, bis zu Arten die in engen Felshölen, auf Pflanzenblättern oder in Schneckenhäusen ablaichen und ihren Nachwuchs aufopferungsvoll verteidigen.

Und wie bringt man diese Vielfalt in einem Aquarium unter?

Am besten klappt das, wenn es gelingt Fische zusammenzustellen, die einerseits unterschiedliche Ansprüche an die Raumstrukturen haben, sich andererseits aber im gleichen Wasser wohlfühlen. Die Vergesellschaftung von Scalaren, die an großen Pflanzenblättern ablaichen, mit Kongocichliden (Pelvicachromis pulcher), die in kleinen Höhlen brüten dürfte problemlos möglich sein. Um für etwas Bewegung zu sorgen wird man vieleicht noch ein paar Salmler dazusetzen, aber für weitere Buntbarsche wird es dann schon schwierig.

Wer allerdings mehr verschiedene Arten mit zudem möglichst unterschiedlichen Brutpflegetechniken in einem Aquarium zusammen pflegen möchte, wird um ein Becken mit Fischen des Tanganjika-Sees nicht herumkommen.

Ein paar Besonderheiten sind allerdings zu beachten. Um wirklich mehrere Arten vergesellschaften zu können brauchen Sie ein Becken mit wenigstens 200l besser mit 300l Fassungsvermögen, also beispielweise 130cm * 50cm * 50cm. Noch größer ist allerdings noch besser.

Das Wasser sollte wenigstens mittelhart sein und einen pH-Wert von 7,5 oder höher aufweisen. Für Wasserpflanzen ist das relativ ungünstig, glücklicherweise können Sie im Tanganjika-Becken im Prinzip völlig auf darauf verzichten (auch in der Natur kommen fast keine Pflanzen vor). Immerhin gibt es aber einige Arten wie insbesondere Java-Farn, Hammerschlag-Wasserkelch (Cryptocoryne usteriana = C. aponogetifolia) und die Amazonas-Schwertpflanze (Echinodorus bleheri) die auch in solchem Wasser noch problemlos gedeihen.

Wichtiger als die Pflanzen sind jedoch die Steinaufbauten.

Sie sollten einerseits möglichst bis nahe an die Wasseroberfläche reichen, anderseits aber genügend Schwimraum frei lassen. Gelegentlich wird emphohlen, die Steine in mehreren getrennten Haufen anzuordnen, damit die Fische sich später mit ihren Reviergrenzen daran orientieren können. Wenn es gelingt sieht es so auf jeden Fall sehr dekorativ aus, zumal der freie Blick bis zur Rückwand eine besondere Tiefenwirkung ergibt. Verlassen Sie sich aber nicht darauf, daß ihre Tiere die "Gebirge" geschwisterlich teilen, es kann auch passieren, daß ein Revier aus zwei Haufen besteht, oder sogar jeweils nur aus bestimmten Bereichen in deutlich getrennt liegenden "Felsen".

Um die Bodenscheibe möglichst gleichmäßig zu belasten und Sprüngen vorzubeugen lege ich auf den Boden eine dünne Schaumstoffmatte, wie sie im Handel erhältlich um sie unter das Aquarium zu legen. (Da liegt dann auch noch eine!). Ich bin aber nicht sicher ob das notwendig ist. Auf keinen Fall dürfen die Steine aber einfach "weich im Sand" liegen! Fast alle Buntbarsche kommen zumindest gelegentlich auf die Idee im Sand zu graben. Un wenn die Felslandschaft zusammenstürzt, brauchen Sie schon etwas Glück, damit ihre Aquarien-Scheiben nicht zu Bruch gehen. Alle Steine müssen so fest liegen, daß nicht durch Graben oder durch stürmische Bewegungen Ihrer Fische bewegt werden können!

Damit kommen wir auch endlich zu den Fischen. Bedenken Sie, es sind alles kleine oder große Rabauken, es wird sich also nicht einfach jeder mit jedem vertragen. Zwei Besonderheiten des Tankanjika-Sees kommen hier zum tragen. Die Fische leben auch im See in relativ enger Nachbarschaft, sie haben natürlich viel mehr Platz als im Aquarium, aber sie sind gewöhnt sich ständig gegen die Raumansprüche ihrer Nachbarn zu verteidigen. Und im Unterschied zu den beiden anderen großen afrikanischen Seen (Viktoria-See und Malawi-See), in denen (neben anderen Fischen) nur maulbrütenden Buntbarsche leben, haben die Buntbarsche des Tanganjika-Sees eine Vielzahl von Bruttechniken entwickelt. Damit verbunden sind spezifsche, für jede Art unterschiedliche Ansprüche an die Umwelt. Das läßt sich bei der Vergesellschaftung im Aquarium ausnutzen.

Als Beispiel soll ein Aquarium dienen, daß ich selbst betreibe. Das Becken ist 130cm lang mit gut 300l Fassungsvermögen. Die Dekoration besteht aus drei getrennten "Felstürmen", für den derzeitgen Besatz hätte allerdings auch ein einziger genügt. Die Bepflanzung besteht aus verschiedenen Wasserkelch-Arten, darunter die erwähnte Cryptocorynen, einer großen Schwertpflanzen, etwas Zwerg-Amazonas-schwertpflanze im Vordergrund und reichlich Java-Farn in den Felsen. Außerdem hier und da Anubias nana, letztere jeweils so in den Steinen verankert, daß sie mit den Wurzeln den Bodengrund erreicht. Es ist mir insgesamt schon ein bißchen zu grün (obwohl ich Pflanzen-Fan bin).

Der Fischbesatz besteht aus Schlankcichliden (Julidochromis transcriptus, 1 Pärchen), die in möglichst engen, evtl auch senkrechten Spalten und Höhlen brüten, Kärpflingscichliden (Cyprichromis leptosoma, 4 Männchen, 2 Weibchen), Maulbrüter die im freien Wasser laichen, zwei Arten Schneckenbuntbarschen (Lamprologus ocelatus , 1 Pärchen und Lamprologus multifasciatus, 4 Männchen, 6 Weibchen). Selbst die Schneckenbuntbarche haben unterschiedliche Brutgewohnheiten während bei der einen Art (Lamprologus ocelatus) jedes Tier nur ein Häuschen bewohnt und es in ganz bestimmter Weise dreht und wendet um es schließlich halb einzugraben, bevorzugt die andere Art das Leben in der Großfamilie. Jedes Männchen gräbt ein Loch mit bis zu 30 cm Durchmesser in dem möglichst viele Schneckenhäuser in trichterförmigen Kuhlen zusammen sinken. Dort lebt er mit einem oder mehreren Weibchen und einer mehr oder weniger großen Schar unterschiedlicher alter Jungfische. Mit dem Eintritt der Geschlechtreife werden die weiblichen Tiere zum Teil in den Harem aufgenommen, die Männchen werden jedoch vertrieben, wenn sie nicht (selten) ihren eigenen Vater vertreiben.

Es macht den besonderen Reiz dieses Aquariums aus, daß alle Arten willig und erfolgreich zu Fortpflanzung schreiten. Erst dadurch kommen ja die verschiedenen Strategien voll zur Geltung. Zuletzt bleibt allerdings ein Problem: Wohin mit den Jungfischen und wie fängt man sie heraus?

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